New York und München: Beim weltweiten Startschuss für das IP Office 7.0 System ließ Avaya seinen Vorzeige-Händler Holger Bachert vor der Fachpresse in München sprechen. Der Mann brachte herzerfrischende Praxisnähe in die Konzern-Veranstaltung vom 17. Mai 2011.

 

Holger Bachert (links) ist Geschäftsführer in der Tel-Team GmbH & Co. KG, sowie Avaya-Vorzeigepartner: Mit 30 Mitarbeitern integriert er Telefonie, Datenkommunikation, Video- und -Sicherheitstechnik in KMUs und Wachstums-Branchen wie Seniorenpflege (SeCom) und Hotellerie (HotCom). Hier steht der Mann der Praxis den Vertretern von Computerwoche, Telecom Handel und Funkschau beim Avaya IP Office 7.0 Startevent Rede und Antwort. Bachert erklärte auch, wie er alte Apparate und Anlagen aus der Tenovis-Zeit in die Neue Welt der Avaya IP Office Unified Communications Zentralen integriert (Foto: Harald Karcher).

Dank technologischer Fortschritte dürfen auch kleine und mittlere Unternehmen, kurz KMU, von ihren TK-Lieferanten anno 2011 erwarten, dass Sie nicht nur das ganze Hardware-Sammelsurium vom uralten Hörer-Gabel-Apparat über DECT- und WLAN-Handsets bis hin zum jüngsten IP-Tisch-Telefon, sondern auch die ganze bunte Software-Welt von Rufumleitung über CTI und ERP bis hin zum Email-, Fax-, Chat-, Konferenz- und Facebook-Kontakt-Management in die zentrale Telefonanlage integrieren können. Längst nennt sich eine derart raffinierte Audio-Video-Kommunikations- und Konferenz-Anlage nicht nur Telefonsystem, nicht nur Bürokommunikationssystem, sondern ganz modern Unified Communication System, kurz UC. Sogar Smartphones, besonders jene coolen Teile mit sehr beliebten Betriebssystemen wie Apple iOS und Google Android, sollen ganz schnell in das zentrale UC-TK-BK-System hinein verkoppelt werden, bevor sie vollends aus der Business Ordnung tanzen und ein völlig unkontrolliertes Eigenleben parallel zu den betrieblichen Prozessen entfalten.

Am 17. Mai 2011 hat Avaya erstmals gezeigt, wie Google Android Handys bald in UC-, TK-, Audio- und Video-Konferenzsysteme von Avaya eingebunden werden könnten. Die Fans von HTC Desire und Samsung Galaxy Android SmartPhones dürfen sich schon mal freuen. Avaya Partner wie Tel-Team ebenso, denn die dürfen das dann in vorhandene Kundensysteme integrieren (Foto: Harald Karcher).

 

Von der TK-Anlage zum UC-Server

Dieses Kunststück der totalen Integration aller businessrelevanten Kommunikationsfunktionen unter einer einheitlichen Oberfläche kann der weltweit führende Business Telefon Anbieter namens Avaya bei kleinen Betrieben aber nicht selber vollbringen, denn dazu wäre der Milliardenkonzern vor Ort beim Kunden viel zu teuer und viel zu schwerfällig. Also suchen die amerikanischen Telefon-Integratoren in Deutschland noch 80 weitere, regionale Partner, die in das gemeinsame Unified Communication Horn blasen. Sprich kompetente Händler und Systemintegratoren mit viel Know-how von Uralttelefonie über Bürokommunikation bis hin zu IP-Networking und Unified Communications.

Als Musterexemplar für die gefragte Gattung präsentierte Avaya beim IP Office Launch Herrn Holger Bachert, Geschäftsführer der Tel-Team GmbH & Co. KG: „Weil ich selber aus der Technik komme und jetzt meine Vertriebsleute und Techniker steuere, habe ich einen guten Durchblick am Markt. Ich bin ganz nah an unseren Kunden dran, betreue auch sehr viele Kunden noch selbst, und somit kann ich nicht nur aus der reinen Theorie, sondern auch aus der Praxis berichten“. Seit 2004 hat Tel-Team den Avaya Silber Partner Status. Vier Jahre später schaffte es Bachert schon zum Team Avaya Partner of the Year 2008. Am 17. Mai 2011 konnte er beim weltweiten Startevent von Avaya referieren.

Der ehemalige Tenovis- und seit über 10 Jahren nun auch Avaya-Händler installiert Kommunikationssysteme, Sicherheitstechnik, Computer & Netzwerke sowie Internet-Lösungen. Mit eigenen Betrieben bei Mannheim, Karlsruhe, Ulm, Freiburg, Bad Säckingen und Basel agiert er im Südwesten von Deutschland und in der Schweiz. Daneben wird die Erfahrung von Tel-Team auch bundesweit in großen Projekten sowie von anderen Avaya-Partnern abgerufen. Unter anderem integriert Bachert auch noch alte Tenovis-Notrufsysteme in neue Avaya IP Office Systeme, weil die Kunden das wollen und brauchen.

Dazu muss man wissen: Avaya ist mit 20.000 Mitarbeitern und 10.000 Vertriebspartnern einer der wichtigsten Anbieter von Telefonzentralen für kleine, mittlere und große Unternehmen weltweit. Daneben führt Avaya passende Telefonapparate alias Endgeräte für analoge und digitale Anschlüsse der Protokolle ISDN, DECT, WLAN, SIP und VoIP im Programm. Hinzu kommen Call-Center-Lösungen und Konferenz-Systeme.

Ein Avaya IP Office Zentralsystem kann analoge und digitale TK-Endgeräte samt IP-,SIP-, DECT- und WLAN-Geräte miteinander verbinden. Sogar Laptops können über Software in kompatible Telefon-Geräte verwandelt werden (Foto: Avaya).

Auch wenn Avaya in Deutschland weitaus weniger bekannt ist als etwa der Berliner FRITZ!Box-Macher AVM, so hat der US-Konzern doch binnen weniger Jahre weltweit ein Sammelsurium an schwächelnden Telefonfirmen zusammen gekauft und herrscht nun über einen gewaltigen Bestand von installierten Business-Apparaten. Viel fester kann man Bestands-Kunden kaum noch in die Hand bekommen.

Der junge Avaya-Konzern entstand im Jahr 2000 aus Teilen des technologisch hoch angesehenen Lucent-Konzerns, der ebenfalls auf berühmte Wurzeln wie AT&T und Western Electric zurückgeht. In Deutschland hat Avaya anno 2004 den Frankfurter TK-Konzern Tenovis mit 5.400 Mitarbeitern zugekauft, der Telefon-Zentralen für bis zu 32.000 Teilnehmer entwickelte. Die Wurzeln von Tenovis gehen auf die Firma Telefonbau und Normalzeit alias T&N zurück, hießen ab 1980 Telenorma, und wurden mit dem Niedergang des T&N-Anteilseigners AEG Telefunken unter dem Namen Bosch Telenorma und später Bosch Telecom bekannt.

Dieses Erbe von T&N, Telenorma, Bosch Telecom und zuletzt Tenovis findet man auch heute noch in Form von alten Apparaten in etlichen Betrieben. So etwa auch in kleineren Hotels, Pensionen, Autohäusern, Altenheimen, Pflegeheimen, Kurkliniken, Krankenhäusern und Gesundheitsfirmen. Nicht jeder will die guten alten Apparate ohne Not hinaus werfen und durch leichte Plastikhörer ersetzen.

Immer mehr Leistungsmerkmale

Nun kann Avaya offenbar die technische Klammer für alte TK-Apparate und neue IP-Zentral-Systeme liefern. Und Partner wie Herr Bachert und sein Tel-Team bringen diese Klammer beim Kunden offenbar zum Laufen: „Sie sehen, wir sind sehr ländlich orientiert und haben deshalb auch ein Produkt gesucht, einen Hersteller gesucht, der genau für den ländlichen Bestand passend eine Telefonanlage liefern kann, und da sind wir bei Avaya fündig geworden“ sagt der Unternehmer. „Wir haben gesehen, dass Avaya die extreme Entwicklung der Themen, die im Markt anstehen, schnell umsetzen kann: Fast alle halbes Jahr gab es bei Avayas IP Office ein Releasewechsel. Das heißt: immer wieder neue und erweiterte Leistungsmerkmale. Das ist für unsere Kunden natürlich wichtig. Wir sind vom klassischen Handwerker über Hotellerie und Behörden bis hin zur Industrie tätig, und somit braucht man eine Vereinheitlichung der Systeme. Deshalb haben wir Avaya IP Office für uns gewählt. Dort haben wir uns in den letzten Jahren einen gewissen Expertenstatus erarbeitet. Wir helfen vielen Kollegen deutschlandweit aus. Deswegen, denke ich, darf ich Ihnen heute hier auch Rede und Antwort stehen“, sagte der Mann aus der Praxis vor der Creme der deutschen IT-Fachpresse.

Die Avaya IP Office 500v2 Kommunikationslösung dient als technische Klammer zwischen alten und neuen TK-Endgeräten. Sie wird entweder als klassische PBX wie eine traditionelle Telefonanlage über die Leitungsvermittler genutzt oder als IP-Telefonie-Server konfiguriert (Foto: Avaya).

Senioren-Notruf-System over IP Office?

Daneben konzentriert sich Bachert als Geschäftsführer der Tel-Team auf vertikale Lösungen: Hotellerie und Altenpflege sind für den Mann aus der Praxis ein gut wachsender Markt, der auch durch die demografische Entwicklung in Deutschland angetrieben wird: „Wir haben schon vor Jahren das Thema Altenpflege und Hotellerie mit aufgenommen. Das ist im Schwarzwald, im Odenwald, im Pfälzer Wald ein großes Thema. Da haben wir eine schöne Lösung mit Avaya zusammen, mit der wir kleine Häuser ausstatten können“. Die vertikale Branchen-Kompetenz schöpft Bachert aus der eigenen Historie: „Es gibt ja Stand heute aus der Tenovis-Welt noch ein vorhandenes Notrufsystem für die Altenpflege, das ich bisher an die Avaya-Tenovis-Integral-TK-Welt mit anschließen konnte. Das wird in mehreren Steps auch an die Avaya IP Office anbindbar sein. Mit allen Vorteilen, die sie darin sehen. Das ist das System, das am Markt schon extrem verbreitet ist. Das wird angebunden an die Avaya IP Office Anlage. Und zwar mit den gleichen Endgeräten, die sie heute auch schon kennen. Das ist Stand gestern nicht möglich gewesen. Ich kann somit die neuen Leistungsmerkmale einer Avaya IP Office Anlage, die in der Integral-TK-Welt sozusagen auslaufen, in der Avaya IP Office Welt nun weiter nutzen“.

Telefone für Senioren haben unter anderem oft große Tasten, kräftige Lautsprecher oder Adapter für Hörgeräte. Der Markt hat gute Wachstumsraten wegen der zunehmenden Alterung der Bevölkerung (Grafik: Avaya).

Zum Thema Notruf stellt ein Journalist die Frage: „Ist die neue IP-Welt denn schon genauso zuverlässig wie die bisherige Telefonwelt?“ Dazu erklärt der Vorzeigehändler mit dem Praxisdurchblick: „Man hat in der Avaya IP Office in den beiden letzten Releases einiges getan, was die Sicherheit der IP Office selber angeht. Da man jetzt die Anbindung des Notrufsystems im ersten Stepp macht, sehe ich da kein Problem, weil die Sicherheit Stand heute schon aus der Integral-Welt gegeben ist. Man plant aber auch eine SIP-Anbindung, oder eine IP-Anbindung für das Notrufsystem, wie ich gehört habe wohl in 2012. Aber natürlich dürfen Sie das Thema hinterfragen, denn bei einem Notruf kann es auch um Menschenleben gehen. Das ist schon etwas anderes, als nur einen Anruf verpasst zu haben. Aber ich denke, da ist die Avaya Entwicklung…“ Götz Tscharf, Director Small Medium Enterprise Costumers AVAYA Europe, Middle East and Africa, ergänzt den Satz von Bachert: „Da gibt es auch einen Sicherheitsstandard, der erfüllt werden muss. Der ist bei unserem System selbstverständlich gegeben“.

Avaya IP Office für Hotelbetriebe

Eine ähnliche Situation wie in der Altenpflege trifft Tel-Team auch in vielen Hotels an: „Man hat ein vorhandenes System, das man anbindet, das man auch in der Integral-Welt schon benutzt hat. Parallel dazu hat man sogar für ganz kleine Häuser, etwa für Ferienhäuser, die nur 10-20 Zimmer haben, eine Plattform geschaffen: Damit kann der Hotelier ohne weitere Front-End-Software direkt aus der IP Office Anlage seine Gäste Einchecken, Gebühren auslesen, Belege ausdrucken. Das ist ein kleines Stück Software, das kann der Kunde sich am Rezeptionstisch auf den PC aufspielen. So bekommt der Hotelier für wenig Geld einen großen Investitionsschutz für seine Telefonie-Systeme, mit denen er heutzutage ja nicht mehr viel Geld verdienen kann“. Daneben bietet Tel-Team eine eigene Internetlösung an, die das Gäste-Management vereinfacht und dem Hotelier einen zusätzlichen Mehrwert bietet, sagt der Mann aus der Praxis.

Avaya IP Office 7.0 bringt alte und neue Kommunikations-Welten unter einen Hut mit einer weitgehend einheitlichen Bedien-Oberfläche. Manche Kunden können laut Avaya damit 40% bis 60% Kosten sparen, wenn sie durch derlei Integration die alten Apparate der aufgekauften Telefonfirmen wie Tenovis oder Nortel nicht in den Müll geben müssen (Grafik: Avaya).
Michael Bernd Bayer, President Field Operations, AVAYA Europe, Middle East and Africa, unterstützt die Argumente des deutschen Vorzeigepartners aus eigener Erfahrung: „Vor 20 Jahren war das Telefon ja eine Einnahme-Quelle für die Hotels. Durch die Verbreitung der Handys mit günstigen Tarifen ist das komplett verloren gegangen. Deshalb gibt es in den Hotels jetzt einen Investitionsstau, weil der Return on Invest über den Hotelkunden überhaupt nicht mehr funktioniert. Unter diesem Aspekt müssen Sie auch den Investitionsschutz sehen: Ein kleines Haus kann jetzt sagen: Ich lasse die alten Endgeräte auf den Zimmern, aber ich brauche für mein eigenes Backoffice eine neue Leistungsfähigkeit, die ich im alten System nicht mehr bekomme, brauche auch für meine Rezeption eine neue Leistungsfähigkeit, deshalb kaufe ich mir ein neues, zentrales System, aber nicht unbedingt ein komplettes Upgrade auf das komplette Hotel“.
Avaya sieht seine Kernkompetenz zwar bei den zentralen Kommunikations-Systemen. Trotzdem hat der Telefon-Anlagen-Konzern auch jede Menge eigene Endgeräte im Programm. Etwa das neue Avaya Color Touchscreen IP Deskphone 9641G, das Avaya Partner wie Tel-Team ebenfalls in das UC-Zentralsystem Avaya IP Office 7.0 einbinden können (Foto: Avaya).

Bayer betont die große Bedeutung offener Schnittstellen auch in Ferien- und Seniorenheimen: „Wir können diesen wachsenden Markt nur erfolgreich bedienen, wenn wir als das Mehrwertsystem gesehen werden, und nicht als diejenigen, die Ihnen diktieren, welches Endgerät Sie nutzen müssen. Und da ist eben auch der Spielraum für unsere Partner, zu sagen: ich differenziere mich durch die gesamte Lösung, die ich bilde, denn Avaya wird die Gesamtlösung nicht selber liefern. Unsere Kernlösung ist die Business-Kommunikation, aber nicht das Endgerät für den Seniorenschutz“.

Michael Bernd Bayer war vormals Manager bei Symbol Technologies: „Aus meiner früheren Tätigkeit kenne ich sehr viele Endgeräte, die im Bereich Hotelier Service genutzt werden. Die bieten wir bei Avaya nicht an, die Frage ist eher: Haben wir die nötigen Schnittstellen zu den verschiedenen Operationssystemen. Oder haben wir die offenen Schnittstellen, um im Hotel Fidelio anzubinden? Was ein sehr stark verbreitetes Hotelwirtschaftssystem ist. Und klar sehen wir unsere Kernkompetenz nicht unbedingt in den unterschiedlichen Endgeräten, sondern sagen: Was auch immer Du für ein Endgerät hast, wir haben das richtige Zentralsystem“.

Telefonie über DECT oder über WLAN?

Trotzdem hat Avaya eine ganze Palette an eigenen Endgeräten für die Telefonie, auch über DECT und WLAN, im Programm. Also fragt ein Journalist: „Kann WLAN bei der Qualität und Stabilität der Sprach-Verbindung in der Praxis denn inzwischen auch mit DECT voll konkurrieren?“ Holger Bachert differenziert zwei Fälle: „Auf der einen Seite haben wir die Industrie mit größeren Hallen und Maschinen. Da ist das Thema WLAN oft noch ein Problem, weil die Abdeckung bei WLAN einfach kleiner ist. Im Vergleich zum ohnehin bereits vorhandenen DECT-System ist WLAN meist ein Zusatzaufwand für solche Kunden. Da muss man immer im Einzelfall prüfen: was lohnt sich wirklich? Gerade im Raum Stuttgart und München gibt es ja den klassischen Mittelstand des Autozulieferers. Die haben meistens große Flächen, da ist das Thema DECT mit Sicherheit noch wichtig. Da wäre der Investitionsaufwand für die Kabel-Arbeiten für ein flächendeckendes WLAN oftmals zu umfangreich. Aber in der klassischen Bürokommunikation, wo sowieso schon ein WLAN-Netzwerk für die Datenkommunikation aufgebaut ist, kann man auch die Telefonie über WLAN integrieren“. Der Journalist hakt nach: „Kommt die Sprachqualität der WLAN-Telefonie denn wirklich an die DECT-Telefonie heran?“ Der Mann der Praxis kennt die WLAN-Schräubchen, die er zu diesem Zwecke einjustieren muss: „Wenn alles sauber ausgeleuchtet ist, dann Ja! Natürlich müssen auch die Messwerte für Delay und Quality-of-Service auf der kompletten Übertragungs-Strecke stimmen, dann klappt das mit der WLAN-Telefonie“.

Videokommunikation für KMUs im Kommen

Das nächste große Thema sei nun auch für KMUs die Videokommunikation, sagt der System-Integrator Holger Bachert, zumindest bei den größeren Betrieben: „Schon wegen der Einsparung von Reisezeiten und Reisekosten! Videokommunikation wird ein großes Thema, vor allen Dingen wenn ich ein Konferenzsystem habe, das ich einfach bedienen kann. Alles mit einer Plattform! Das ist für den Kunden der Mehrwert. Und natürlich für uns als Tel-Team auch!“ sagte der IP Office Vorzeige-Partner von Avaya beim weltweiten Launch-Event für das Avaya IP Office 7.0.

Gerade im Kleinbetrieb muss die Videokommunikation extrem einfach und sehr schnell erlernbar sein, sagt Bachert: „Da kann man nicht tagelange Schulungen abhalten, nur weil der Kunde ein neues TK-System bekommt. Das ist ja auch eine Investition, die er tätigt, wenn er seine Leute abstellt, nur dass sie am Ende dann Telefonieren, Chatten oder Videokonferenzen machen können“.

Avaya Systems Engineer Stefan Mollnau demonstrierte frisch und fröhlich, wie alte und neue Telefone über IP-Netzwerke zu Audio- und Video-Konferenzen verkoppelt werden. Avaya IP Office 7.0 macht’s möglich. Auch Webcams von Logitech und Bildschirme von Samsung waren in die Avaya-UC-Konferenzen eingebunden (Foto: Harald Karcher).

Hybrid Cloud Communication

Ein Redakteur eines führenden IT-Mediums fragt schließlich, was er sich unter einer Hybrid Cloud Communication Strategie von Avaya im echten Leben vorzustellen habe. Dazu Avaya-Manager Michael Bernd Bayer: „Cloud ist ja ein sehr dehnbarer Begriff. Cloud Hosted Communication as-a-Service: Jeder kann sich etwas darunter vorstellen, aber keiner hat eine eindeutige Definition. Deshalb haben wir gesagt, hier sind unterschiedliche Lösungen einer Hosted Communication Lösung. Wir werden Kunden haben, und deshalb auch der Name Hybrid Cloud, die werden nach wie vor ein Stück Hardware vor Ort haben. Nichtsdestotrotz werden sich diese Kunden, und das werden wir unterstützen, unterschiedliche Applikationen aus der Cloud laden und nutzen. Ein Teil der Infrastruktur ist beim Kunden, und ein Teil kommt aus der Cloud heraus. Das ist eine logische Entwicklung, weil heute im Mittelstand ja noch keiner sagt: Cloud ist es! Da haben wir das Phänomen: Das was ich sehe, das habe ich, das kann ich beherrschen. Da werden wir unterschiedliche Entwicklungsstadien sehen. Wir werden Cloud-Lösungen auch aus unterschiedlichen Partnerschaften heraus forcieren und anbieten. Hybrid heißt, dass wir nicht gleich sagen: Alles ist Cloud, alles kommt aus der Wolke. Es gibt Leute, die sagen: Wir wollen Infrastruktur noch vor Ort haben. Aber immer mehr Kunden sagen: Applications… für bestimmte Dinge… das holen wir dann aus der Cloud“. Dazu Götz Tscharf, Avaya-EMEA-Manager: „Da ist die Firma Tel-Team ein gutes Beispiel: Die stellt den Kunden Apparate vor Ort zur Verfügung, und bietet Applikationen dafür zentral von Ihrem Server an, also aus der Cloud“.

Die Avaya IP Office Unified Communication Server-Hardware kann auch zusammen mit anderen IT- und TK-Systemen in solchen EDV-Schränken installiert werden. Steht der TK-BK-UC-Server nicht mehr beim Kunden vor Ort, sondern entfernt beim Avaya Lösungspartner, dann kann man bereits von einer Hybrid Cloud Communication sprechen. Rechts im Bild Götz Tscharf, Director Small Medium Enterprise Customers bei Avaya Europe, Middle East and Africa (Foto: Harald Karcher).

Dass die Manager von Avaya EMEA und deren global agierende PR-Agentur Fleishman-Hillard einen echten Händler und Systemintegrator wie Herrn Holger Bachert offenbar weitgehend unzensiert vor der deutschen Computerfachpresse so frank und frei auftreten lassen, schafft mehr Vertrauen zum schreibenden Fußvolk und stärkt die Glaubwürdigkeit der dargebotenen Konzern-Botschaften. Auch anderen Unified Communications Anbietern wie Cisco, IBM und Microsoft möchte man derart mutige Händlerauftritte ebenfalls empfehlen.

 

(Quelle: https://sites.google.com/site/haraldkarcher/ip-office-partner-tel-team-beim-avaya-startevent)

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